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26. März 2018

Ivo Gönner

Rechtsanwalt, Oberbürgermeister a. D., Sozialdemokrat

Der sanfte Tribun

Wie Ivo Gönner als Ulmer Oberbürgermeister mit Haltung und Charisma überzeugte und seine Heimatstadt voranbrachte

Alljährlich am Schwörmontag versprach Ivo Gönner allen Ulmern, „Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein“. Das war für den gelernten Juristen in den Jahren 1992 bis 2016 viel mehr als nur eine Formel, die man in der Festlaune des Ulmer Nationalfeiertags halt so sagt. Der gebürtige Laupheimer liebte und liebt sein Ulm – und die (meisten) Ulmer liebten ihn. Für seine Haltung, seine abweichenden Meinungen, seine Menschlichkeit, seinen Humor, seine Überparteilichkeit, seine Umgänglichkeit. Als Ivo Gönner 2016 in den Ruhestand trat, verlor die Kommunalpolitik im Land eine ihrer charismatischsten Figuren. Es hatte nicht an Versuchen gefehlt, den Sozialdemokraten in die Landespolitik zu locken oder in ein hohes Parteiamt, doch Ivo Gönner wollte in „seinem“ Ulm bleiben. Überheblichkeit ist ihm fremd, Statussymbole bedeuten ihm nichts. Er führte sein Amt auf der Grundlage christlicher und sozialdemokratischer Überzeugungen. Unabhängig, ohne Allüren und Affären. Einen „sanften Tribun“ nannte ihn die „Stuttgarter Zeitung“, als er 2016 sein Amt abgab. Was ihn politisierte, wie er die Menschen in Ulm für sich gewann, was ihn hinderte, in die „große Politik“ zu gehen, wie er die Perspektiven der Sozialdemokratie einschätzt und was er sich für „sein“ Ulm wünscht – darüber hat Karl-Anton Maucher mit Ivo Gönner am 26. März im Leutkircher Bocksaal gesprochen. 


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