30. Juni 2020

Komplett aus der Spur geworfen

Kürzlich berichtete Corinna Konzeit auf der PANORAMA-Seite der Schwäbischen Zeitung von der kleinwüchsigen, in Wangen wohnenden Schauspielerin ChrisTine Urspruch mit dem großen T im Vornamen (TiB-Gast bei Bernd Dassel im März 2009)  und deren finanziellen Sorgen jetzt in den Zeiten der Corona-Krise. "Die Corona-Krise hat mich komplett aus der Spur geworfen", sagte sie. Anfang März stand die beliebte Schauspielerin, die im Münsteraner Tatort die auch Alberich genannte Rechtsmedizinerin Silke Haller mimt, noch vor der Kamera. Dann aber habe es urplötzlich von einem auf den anderen Tag einen Drehstop gegeben.

 

"Schlagartig hat meine kreative Beschäftigung gefehlt. Das hat mir nicht gut getan", sagt die jetzt 49-Jährige. Um mir der Zwangspause klarzukommen, habe sie viel geschlafen und noch mehr meditiert. "Ich habe mir einen Ausgleich gesucht und sehr viele Texte für mich selbst geschrieben". Mit ihrer 15-jährigen Tochter zusammen habe sie ihren Alltag völlig neu geordnet.

 

Nach fast drei Monaten stand Urspruch dann wieder vor der Kamera, was für sie ein Geschenk und ein Lichtblick gewesen sei. Da das Team ausreichend Abstand halten musste, musste sie sich selbst schminken und drehfertig machen. Die Zwangspause bedeutet für die Schauspielerin auch erhebliche finanzielle Verluste. Mit Sorge habe sie immer wieder auf ihr Bankkonto geblickt. "Ich habe von meinen Rücklagen gelebt, aber auch das geht nicht ewig". Deshalb habe sie die staatliche Soforthilfe in Anspruch genommen.