Als der "eine ganze Sportart verkörpernde" Heiner Brand 2009 im TiB zu Gast war, trug das unverwechselbare "Gesicht des deutschen Handballs" noch einen etwas dunkleren grau melierten Schnauzer. Heute ist sein äußeres Erkennungsmerkmal weiß und noch buschiger und tiefer über die Mundwinkel nach unten gezogen.
Wenige Wochen vor Beginn der WM in Katar gab der jetzt 62-Jährige zu Jahresbeginn seinen Abschied vom Deutschen Handball-Bund bekannt. Nach Beendigung seiner Manager-Tätigkeit im Juni strebt er beim DHB kein offizielles Amt mehr an. Er werde aber doch für gewisse Dinge zur Verfügung stehen, schränkte er ein, "wenn mich Präsident Berndhard Bauer benötigt".
Als Begründung für seinen Rückzug gab er gegenüber der Deutschen Sportholfe an: "Wir haben seit Herbst 2013 ein neues Präsidium, da laufen einige Dinge anders. Insofern ist die Grundlage meines Vertrages, den ich im Anschluss an meine Bundestrainertätigkeit abgeschlossen habe, eigentlich nicht mehr gegeben". In Katar wird Brand vom 15. Januar bis 1. Februar die Schiedsrichter- und Regelkommission des Weltverbandes IHF beraten.