11. September 2016

Amerikas größte Wunde

Unter dem Titel "Amerikas größte Wunde" brachte Jens Schmitz auf Seite 3 der Augsburger Allgemeine/Allgäuer Zeitung eine reich bebilderte Reportage von 9/11. Zu jenem Tag also, der die Welt derart veränderte, dass sie bis heute nicht mehr so ist, wie sie einmal war. Terroristen des Netzwerks von Al-Qaida steuerten Flugzeuge in die Twintowers des WTC und legten das New Yorker World Trade Center in Schutt und Asche. Diese Attacken rissen fast 3000 Menschen in den Tod.

Natürlich muss am heutigen 15. Jahrestag dieses unfasslichen Ereignisses an die damals 28-jährige TV-Journalistin Julie von Kessel erinnert werden. Genau 10 Jahre und einen Tag danach, nämlich am 12. September 2011, beehrte sie im Bocksaal den damaligen  Moderator Bernd Dassel.

Bis heute ist es um Julie recht still geworden. Wie es scheint, hat sie sich ins Privatleben zurückgezogen, um sich als Hausfrau und Mutter in Berlin ihrem Nachwuchs zu widmen.

Wie ZDF.info berichtet, wurde Julie ungewollt zur Berühmtheit, denn im New Yorker ZDF-Büro von ihrem Chef beauftragt, war sie hautnah dabei, als das Unfassbare geschah. Als die Türme implodierten, geriet sie auf der Flucht in akute Lebensgefahr. Im Inferno verlor sie ihren Kameramann. Sie verfluchte ihre zu hohen Schuhe, die sie wegen der Fashion Week trug. Und rannte buchstäblich um ihr Leben. (Details können hier unter "Talks" im TiB-Archiv nachgelesen werden.)