23. Mai 2014

Aufstiegen soll ein Aufstieg folgen

Die Spielzeiten in der deutschen Dritten und in der österreichischen Bundesliga sind kaum zu Ende und der als doppelter Sportdirektor bei RB Salzburg (seit März als Meister feststehend) und RB Leipzig (Aufsteiger in die 2. Bundesliga) doppelt erfolgreiche frühere Bundesligatrainer Ralf Rangnick (55), zuletzt bei Schalke 04, tüftelt bereits über den nächsten Aufstieg seiner Leipziger. Als er nach seinem Burnout gesund zurückkehrte und Mai 2012 TiB-Gast von Rolf Schneider war, plante der Backnanger seinen Neustart, der ihn nach Salzburg und Leipzig zugleich führte.

Der Durchmarsch von der Regional- in die 2. Bundesliga ist ein Novum im deutschen Fußball. "Ab durch die Dritte" lautete die Losung zu Saisonbeginn und die Leipziger haben sie mit dem 5:1 über Saarbrücken vor 42.000 Zuschauern in der WM-Arena von 2006 auf dem Boden des DDR-Zentralstadions endgültig vollendet. Jetzt schwelgen Rangnicks "Rote Bullen" im Aufstiegsrausch.

Laut süddeutsche.de plant der schwäbische "Fußballprofessor" längst den nächsten Coup. Angesichts von zwei Aufstiegen in zwei Jahren müsse man nicht sofort zur Bundesliga durchstarten. "Aber Geduld gehört nicht zu unseren Stärken", meinte Rangnick über sich und Trainer Alexander Zorniger. Wie früher bei 1899 Hoffenheim werde man auf junge formbare Spieler setzen wie es damals "Hoffe" mit Carlos Eduardo, Luiz Gustavo oder Demba Ba sehr erfolgreich vorgemacht hat.