26. Januar 2018

Bachs dreckiger Deal mit Putin

"Das Spritzen geht weiter" lautet der Titel von Frank Ulbrichts Dopingbilanz 2017, die zum Jahresende bei Deutschlandfunk Kultur veröffentlicht wurde. Persönlich direkt danach befragt, fiel Ines Geipel, die am Montag in den Bocksaal kommt, nur das Wort "Krise" ein. Insbesondere dann, wenn sie an die Entscheidung von IOC-Präsident Thomas Bach denkt, russische Athleten bei den in Kürze in Südkorea beginnenden Winterspielen wegen systematischen Staats-Dopings unter neutraler Flagge starten zu lassen.

Darüber kann, wie es heißt, die 57-jährige frühere Sprinterin des SC Motor Jena nur den Kopf schütteln. Wörtlich wird Geipel im Deutschlandfunk mit diesen Worten wiedergegeben: "Dieses bizarre Meisterstück, das Thomas Bach im Hinblick auf die Winterspiele vorgelegt hat, dieser ganze dreckige Deal, den er hier mit Putin abgeschlossen hat, vor den Augen der ganzen Welt, also das ist schon eine Erzählung für sich".

Und in der Sportschau der ARD äußerte Ines Geipel: "Mehr kann man den olympischen Sport nicht in den Dreck fahren als wir es jetzt gesehen haben".