08. September 2015

Bereicherung durch Mitarbeiter mit Behinderung

"Ich rechne Myonic sehr hoch an, dass sie uns so gut aufgenommen haben, obwohl wir behindert sind", sagt Wolfgang Scheel auch für seine Mitstreiterin Beate Kraus. Trotz ihrer geistigen Behinderung arbeiten jetzt beide als Spülhilfe in der Kantine des Unternehmens mit. Möglich gemacht hat das die Firma Myonic, einer der Hauptsponsoren des "Talk im Bock". Geschäftsführer des Herstellers von Präzsions-Miniaturkugellagern ist Bernhard Böck (Bild).

Wie die Schwäbische Zeitung berichtete, mache dem 48-jährigen Scheel seine Arbeit Spaß. Glücklich fühle er sich vor allem wegen der Anerkennung und der Wertschätzung, die seiner Arbeit zuteil werde. Zuvor hatte er in verschiedenen Bereichen der Behindertenwerkstatt der Stiftung in Liebenau, Bad Wurzach und in Leutkirch gearbeitet.

Die unter dem Downsyndrom leidende 42-jährige Beate Kraus teilt mit Scheel Arbeits- und Wohnplatz in einer WG. Sie teilen sich auch den Arbeitsplatz, indem sie sich wöchentlich abwechseln. Ihre Wochenarbeitszeit umfasst 32,5 Stunden. Myonic-Personalleiterin Astrid Gemeiner betrachtet Mitarbeiter mit Behinderung als Bereicherung.