Nach dem unglücklichen Ausscheiden seines FC Augsburg aus dem DFB-Vereinspokal durch die 1:2 n.V. Heimniederlage gegen RB Leipzig greift FCA-Manager Stefan Reuter (TiB-Gast im Februar 2018) den Boss des ungeliebten Erzrivalen RB Leipzig Oliver Mintzlaff an und attestiert ihm, wie Augsburger Allgemeine berichtet, eine "bodenlose Frechheit". Seither kochen auf beiden Seiten die Emotionen hoch, zwischen den beiden Clubs kracht es ganz gewaltig.
Mintzlaff war nach Spielschluss zur Bank des FCA gelaufen und hatte sich über das Verhalten der Verantwortlichen der Bayerischschwaben beschwert. Co-Trainer Jens Lehmann soll mehrfach in die Leipziger Coaching Zone gegangen sein. Vor den ARD-Kameras gab er sich jedoch gefasst: "Das war ein sehr emotionales Spiel, auch ein zerfahrenes Spiel. Es war ein Kampf. Am Ende gingen die Gemüter hoch".
Reuter sah die Sache weniger entspannt. In der Mixed Zone schimpfte der 52-Jährige über Mintzlaff: "Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wie er sich nach dem Schlusspfiff verhalten hat. Anstatt sich über das Weiterkommen zu freuen, stürmt er in unsere Coaching Zone". Und weiter: "Das ist an Arroganz unsd Frechheit nicht zu überbieten. Das Verhalten von ihm ist unterste Schublade". Dass es zu einer Rudelbildung zwischen FCA- und RB Spielern gekommen ist, habe am Verhalten der Leipziger Kicker gelegen, so Reuter weiter: "Wenn ich gewinne, muss ich keinen Spieler der Heimmannschaft provozieren und angrinsen. Es zeigt, dass dort viel Arroganz drin ist. Das ist schade". - Bleibt zu hoffen, dass sich bis zur nächsten Begegnung die Wogen der Erregung wieder geglättet haben werden...