So betitelte THE HUFFINGTON POST heute einen Artikel zur Ankündigung des CDU-Abgeordneten Wolfgang Bosbach (64), zur Bundestagswahl 2017 nicht mehr anzutreten. Laut BR24 haben für "Wobo" (TiB-Gast im Januar 2014) bei seiner Entscheidung politische und persönliche Gründe eine Rolle gespielt.
Der dpa sagte der populäre Abgeordnete: "In einigen wichtigen politischen Fragen kann ich die Haltung meiner Partei nicht mehr mit der Überzeugung vertreten, wie ich sie gerne vertreten würde - und wie ich sie auch vertreten müsste, falls ich noch einmal für die CDU für den Bundestag kandidieren würde".
Der renommierte Innenpolitiker, der häufig bei Talkshows im Fernsehen vertreten ist, hatte immer wieder massive Kritik am Kurs seiner eigenen Partei geübt, etwa wegen der Milliardenhilfen für Griechenland oder wegen Merkels Flüchtlingspolitik. Selbstverständlich werde er bis zum letzten Tag der laufenden Wahlperiode wie bisher voll und ganz seine Pflicht erfüllen.
Der Vater dreier erwachsener Töchter, die, wie jeder sehen kann, wahrlich nicht von schlechten Eltern sind, ist seit Jahren unheilbar an Krebs erkrankt. Trotzdem war er 2013 für die Bundestagswahl angetreten und hatte erneut das Direktmandat in seinem rheinisch-bergischen Wahlkreis geholt.