01. Mai 2018

Bosbach springt Söder bei

Wie das Magazin FOCUS berichtet, gibt es deutliche Kritik an Bayerns neuem Regierungschef Söder wegen dessen Kreuz-Erlass. Allen voran vom katholischen Münchner Kardinal Marx: Wer das Kreuz nur als kulturelles Symbol sehe, habe es nicht verstanden. Diese Kritik wiederum verstehen mehrere Unionspolitiker nicht, darunter auch der frühere Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach (65). Im Januar 2014 war er Bernd Dassels Gast im TiB.

Das bayerische Kabinett hatte beschlossen, dass im Eingangsbereich jeder Behörde des Freistaats ein Kreuz aufgehängt werden soll. Bosbach stlelt sich auf Söders Seite und unterstützt diesen Beschluss mit der Begründung, das Kreuz sei "ein wichtiges religiöses und kulturelles Symbol".

Auch die stellvertretende CSU-Vorsitzende Dorothee Bär weist Marx' Kritik zurück und zeigt sich über dessen Aussagen sehr verwundert: "Vor drei Jahren plädierte er noch öffentlich für den Verbleib der Kreuze in Schulen und Gerichtssälen". Niemand könne leugnen, "dass unser Heimatland christlich-jüdisch geprägt ist."