Als der Filme machende Buchautor David Sieveking (40) im November 2013 bei Bernd Dassel im TiB zu Gast war, hatte er mit einem bewegenden Film und einem ebensolchen Buch mit dem Titel "Vergiss mein nicht" viel Furore gemacht. Nachdem bei seiner Mutter Alzheimer diagnostiziert worden war, kümmerte er sich persönlich Tag und Nacht um sie, um auch ihre letzte Lebensphase bis hin zum Tod filmisch zu dokumentieren.
In knapp vier Monaten, am 13. September diesen Jahres, kommt ein neuer Film von Sieveking in unsere Kinos. Er trägt den Titel "Eingeimpft" und den Untertitel "Familie mit Nebenwirkungen". In dem spannenden und sympathischen Dokumentarfilm mit dem Prädikat "Besonders wertvoll" geht es um ein aktuelles und sehr wichtiges Thema, das in ganz Deutschland heiß diskutiert wird.
Ein Kind kommt zur Welt. Die glücklichen Eltern Jessica und David begrüßen ihre Tochter Zaria mit liebevoller Zuwendung. Und sie entwickelt sich wirklich prächtig. Doch schon nach wenigen Wochen wird die familiäre Idylle gestört. Das vollkommen gesunde kleine Mädchen soll geimpft werden, und zwar gleich gegen acht verschiedene Krankheiten. Auf Grund eigener schlechter Erfahrung mit dem Impfen ist Jessica dagegen. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen oder gar einem Impfschaden. David hingegen macht sich viel mehr Sorgen um die drohenden Krankheiten, auch wenn die meisten gefährlichen Seuchen bei uns mittlerweile ausgerottet sind. Impfen lassen oder nicht impfen lassen? Das also ist hier die Frage. Das Buch zum neuen Sieveking-Film erscheint im Herder-Verlag.