Dass Philipp Lahm (34) letzten Sonntag im Moskauer Luschniki-Stadion vor dem Finalspiel der WM zwischen Frankreich und Kroatien strahlte wie ein Maikäfer, dürfte weniger am prunkvoll goldenen WM-Pokal gelegen haben, den der Weltmeister von 2014 ins Stadion tragen und an den neuen Weltmeister weiterreichen durfte. Vielmehr wohl daran, dass er an seiner Seite mit Natalia Vodianova (36) ein superhübsches russisches Topmodel hatte. Wenngleich ihn die schlanke Augenweide, die fünffache Mutter ist, um eine halbe Haupteslänge überragte. Ob er durch diesen Auftritt in Übermut verfallen ist?
Er reihte sich nämlich nach der hammermäßigen WM-Pleite Deutschlands in die Reihen der Kritiker ein und schoss ganz schön scharf gegen Bundestrainer Löw, dem er eine Änderung seines kollegialen Führungsstils der letzten Jahre anmahnte. "Er muss eine Kultur strafferer, klarerer Entscheidungen etablieren, als er selbst das gewohnt war", schrieb der TiB-Gast vom Dezember 2008 für das Portal linkedin.com.
Nach Lahms Meinung hätte es in der Causa Özil/Gündogan/Erdogan eine klarere Absprache gebraucht, die leider unterblieben sei. "Das Trainerteam hat sich darauf verlassen, dass die praktizierte Führungskultur der vergangenen erfolgreichen Jahre ausreicht, um einmal mehr erfolgreich zu sein". Das aber hat sich als schmerzlicher Trugschluss erwiesen. Man darf die Rechnung halt nicht ohne den Wirt machen.