Wie die STUTTGARTER ZEITUNG vor wenigen Tagen berichtete, wurden die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Uwe Hück (53), der als Porsche-Betriebsratsvorsitzender im Februar 2013 beim TiB zu Gast war, eingestellt. Die Zeitung beruft sich auf eine Mitteilung des Betriebsratsbüros der Autobauers Porsche AG.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte wegen der Übernahmeschlacht zwischen Volkswagen und Porsche Ermittlungen gegen den kompletten früheren Aufsichtsrat der Porsche-Dachgesellschaft SE aufgenommen. Grund war der Verdacht auf Beihilfe zur Marktmanipulation, mit der möglicherweise Anleger getäuscht worden seien. Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und sein ehemaliger Finanzchef Holger Härter müssen sich hingegen am 22. Oktober wegen Marktmanipulation vor dem Stuttgarter Landgericht verantworten.
Hück zeigte sich erleichtert. Er habe immer an den Rechtsstaat geglaubt, sagte er. Und: "Für dieses Vertrauen bin ich jetzt belohnt worden".