Alle Jahre wieder, wenn der Erotikkalender des Ulmer Schmiermittelproduzenten Liqui Moly auf den Markt kommt, gehen die Fotos der scharfkurvigen, fast nur mit Haut "bekleideten" und bestens gebauten Girls runter wie Öl. Wie neulich der Presse zu entnehmen war, läuft es in der Firma aber auch sonst wie geschmiert. Seit 2009 konnte die Firma, deren Inhaber und geschäftsführender Gesellschafter Ernst Prost (59) im Februar 2012 bei Bernd Dassel im TiB in der Mensa zu Gast war, ihren Umsatz nahezu verdoppeln.
Weil man mit 441 Millionen Euro - zum Vorjahresergebnis ein Plus von 20 Millionen - einen Umsatzrekord schaffte, erhielt jeder "Mitunternehmer", wie die Mitarbeiter genannt werden, 3630 Euro Erfolgsprämie. "Damit möchte ich die Mitunternehmer am Firmenerfolg teilhaben lassen", kommentierte Prost diesen erfreulichen Vorgang.
Im Ulmer Unternehmen stieg letztes Jahr auch die Zahl der Belegschaft um 35 auf jetzt 731 Angestellte. In den ersten beiden Monaten des Jahres sind weitere 16 noch dazugekommen. Dass sich die Umsatzsteigerung mit einem Plus von "nur" 5 Prozent durchaus in Grenzen hält, führt Prost darauf zurück, dass man verstärkt auf qualitatives Wchstum setzt. Ferner ließen die Geschäfte mit Russland, das wichtigster Auslandsmarkt der Firma ist, stark nach.