In Frank Plasbergs (TiB-Gast Juni 2011) letztem Polittalk der Reihe "Hart aber fair" ging es um die Integration der Flüchtlinge in Deutschland, und das ganz ohne Schönrederei, wie RPONLINE bemerkenswerterweise ausdrücklich bemerkt. Insbesondere ein Praktiker, der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Zuffenhausener Porsche AG, Uwe Hück (TiB-Gast Februar 2013), ließ die anwesenden Politiker blass, wenn nicht sogar ganz alt aussehen. Hück redete bei Plasberg wie gewohnt Klartext und damit "alle an die Wand".
Auch der "Satz des Abends" kam aus dem Mund des starken Porscheaners, als er auf den Fall des Flüchtlings Asif einging, der beim Arbeiten keine acht Stunden durchhalte: "Ja, welche Arbeit soll ich dem denn geben? Die können doch nicht alle Politiker werden". Damit hatte er natürlich alle Lacher auf seiner Seite.
Der Einspieler zur Sendung ließ aufhorchen: Laut Handwerlskammer haben von 144 Menschen aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak 66 Prozent ihre Lehre abgebrochen. Hück nahm sich kein Blatt vor den Mund und punktete mit ganz einfachen, aber wirksamen Aussagen, wie zum Beispiel diesen: "Flüchtling ist kein Beruf, sondern etwas Schreckliches". Oder: "Keiner kann dumm genug sein, um keine Ausbildung zu machen". Aber (an die Adresse der Flüchtlinge): "In Deutschland schwitzt das Trikot nicht allein, da musst du schaffe".