05. März 2022

Für Kultur der Demokratie einstehen

Mit diesem flammenden Appell und der Aufforderung, mehr ukrainische Kunst zu zeigen. versucht der TiB-Gast von 2007, die jetzige grüne Kulturstaatsministerin Claudia Roth (TiB-Gast im Jahr 2007) aufzurütteln. Natürlich mit der ehrenwerten Zielsetzung, dass der von Russlands pseudodemokratischem Diktator Putin vom Zaun gebrochene verbrecherische Angriffskrieg gegen die Ukraine möglichst bald beendet wird. Im Feuilleton extra der Allgäuer Zeitung wird sie mit diesem Originalton wiedergegeben: "Die Stärken von Kunst und Kultur sind die Schönheit und die Verletzlichkeit". Sie wendet sich deswegen an alle Theater, Konzertveranstalter und andere Kultureinrichtungen mit einer dringenden Bitte: "Zeigt mehr ukrainische Kunst und Kultur, zeigt aber auch russische Kunst und Kultur!" Sie geht sogar so weit zu fordern: "Zeigt mehr von allen Kulturen aus allen Ländern, in denen Demokratie bedroht ist!"

 

Laut Roth gehe es um eine gemeinsame Zukunft, ein friedliches Zusammenleben, um demokratische Selbstbestimmung. "Lasst uns gemeinsam für ein Europa einstehen, in dem nicht Nationalismus, Bomben und Granaten herrschen. Setzen wir ein Zeichen für eine gemeinsame Kultur der Demokratie in Europa".

 

Die völkerrechtswidrige russische Invasion in die Ukraine sei der Angriff eines Regimes, das lügt und betrügt, Länder überfällt und Menschen ermordet nur aus einem Grund: "Es will keine Demokratie, es will keine offene und keine gemeinsame Zukunft". Roth schlussfolgert: "Der Krieg des Putin-Regimes gegen die Demokratie in der Ukraine und in Russland, in Georgien und vielen anderen Orten muss uns aufrütteln. Die Kultur der Demokratie darf nicht das Opfer von Verbrechern werden".