Das jetzt 65 Jahre "junge" politische Urgestein von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, amtierende Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, war im Januar 2007 im TiB zu Gast. In Anbetracht der jetzt bevorstehenden festlichen Weihnachtstage, die wegen der Misere der anhaltenden Corona-Pandamie gänzlich anders als gewohnt verlaufen werden. wartet sie mit einem wahrlich spektakulären Vorschlag auf und empfliehlt: "Unternehmen Sie doch wieder einmal einen Gang zum Bücherregal und nehmen Sie ein schönes altes Buch daraus heraus".
Sehr persönlich empfiehlt sie ein Märchenbuch von Hans Christian Andersen und daraus das Märchen "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern". In ihren Augen eine der bewegendsten Weihnachtsgeschichten, die jemals geschrieben worden ist.
Und weiter empfiehlt die grüne Claudia: "Lesen Sie die Geschichte Ihren Liebsten vor. Lesen Sie für die einsame Nachbarin oder für den alleinstehenden Onkel. Und erinnern wir uns gerade in diesen Zeiten, was uns die Pandemie abfordert: Soziale Distanz - die so wehtut - ist heute Beitrag zum Gemeinwohl. So paradox es klingt: Gerade jetzt, wo die Pandemie uns zwingt, Abstand zu halten, auf Distanz zu gehen, gerade jetzt müssen wir enger zusammenrücken. Entscheiden wir uns für Solidarität statt Egoismus. Halten wir Abstand, aber halten wir zusammen".