Ausreichend bajuwarische Folklore war geboten, als sich der DFB als größter Sportverband der Welt auf den Gastgeber-Doppelpack und auf München als Spielort einstimmte. Der DFB stellte seine Pläne für das paneuropäische Turnier 2020 und die Heim-EM 2024 vor. Celia Sasic und Philipp Lahm (TiB-Gast im Dezember 2008) geben dem Gastgeber Deutschland dazu ein Gesicht.
Sie sollen Sympathien sichern und in den Bereichen Kommunikation und Marketing Türen öffnen. Der natürlich noch immer Jugendlichkeit ausstrahlende "Pippo" betonte: "Wir wissen, welche Prioritäten wir setzen müssen, denn wir kommen beide aus dem Fußball".
Vor dem Hintergrund der desaströsen Weltmeisterschaft vor einem Jahr in Russland bemüht sich der Deutsche Fußballbund um Offenheit und um Wiedergutmachung. Generalsekretär Friedrich Curtius stellte klar: "Wir wollen Dinge verändern und auf das Image des DFB einzahlen. Die EM ist ein Ereignis von nationalem Interesse und darf nicht nur auf den Sport reduziert werden".