Seit der "Tausendsassa mit Bodenhaftung" Christian Skrodzki (55) im August 2017 als einer der Leutkircher Köpfe beim Sommertalk vor'm Bock getalkt hat, ist es, wie es schien, recht still um ihn geworden. Jetzt aber brachte die Kemptener Allgäuer Zeitung in ihrem Ressort "Allgäu-Rundschau" einen mit "Urlau-Impressionen" betitelten großen Artikel. Ein in den Text eingestreutes kleines Porträtbildchen von ihm deutet schon optisch darauf hin, dass der als Macher bekannte Skrodzki dabei eine bedeutsame Rolle spielt.
Im idyllischen Leutkircher Ortsteil Urlau ist die viel beachtete "Allgäuer Genussmanufaktur" entstanden. In ihr produzieren Künstler und Handwerker vor Publikum. Hinter dem Projekt in der ehemaligen Brauerei stehen insgesamt 1000 Bürgerinnen und Bürger. Wer sich einbringen wollte, konnte das mit mindestens 1000 Euro tun.
Die vor drei Jahren errichtete Genussmanufaktur ist eine Art eregionale Markthalle in einem historischen Brauereigebäude. Sie hat sich inzwischen als beliebtes Ausflugsziel etabliert. Maßgeblich zu ihrer Entstehung beigetragen hat der umtriebige Visionär Skrodzki. "Die Leute haben am Beispiel des Leutkircher Bahnhofs gesehen, dass mein Team und ich seriös arbeiten", sagt Skrodzki, der vor kurzem von der Allgäuer Genussmacher-Initiative in der Kategorie Persönlichkeit ausgezeichnet wurde. Er rechnet damit, dass ähnliche Projekte auch in anderen Gemeinden entstehen werden: "Wenn sich ein starkes Team zusammenfindet, ist viel möglich".