22. April 2017

Hass säende Schwachköpfe

Mit dem gestrigen Abendspiel Köln gegen Hoffenheim wurde der 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga eröffnet. Mit dem einen Punkt, den die Kraichgauer TSG 1899 bei ihrem 1:1 Unentschieden ergatterte, ist der Dorfverein aus Hoffenheim nun endlich auf der höchsten europäischen Ebene des Profi-Fußballs angekommen. Das schienen viele der 49.500 Zuschauer nicht zu verkraften. Deswegen war der milliardenschwere Großmäzen Dietmar Hopp (76, TiB-Gast 2010) heftigen Anfeindungen ausgesetzt, wieder einmal.

Sportchef Alexander Rosen von Achtzehn99 reagierte mit Unverständnis und Wut auf die Anfeindungen der Person Hopp. "Das war eine unsägliche Frechheit. Es ist nicht zu fassen, was für Schwachköpfe da Hass säen. Das ist nicht zu akzeptieren. Diese Form der Abneigung gegen unseren Hauptgesellschafter hat aus meiner Sicht eine neue Dimension erreicht, das hatte ich in der Form noch nicht erlebt". Einige Kölner Fans, so meldet es n-tv, hatten Hopp und auch dessen Familie mit Spruchbändern und Sprechchören übel und derb beleidigt.

Rosen lobte allerdings die Reaktion anderer Teile des Kölner Publikums: "Ich fand es bemer- kenswert, dass ein Großteil der Fans gegen diese Schwachmaten aufgestanden ist und gepfiffen hat". Noch während des Spiels entschuldigte sich Kölns Klub-Präsident Werner Spinner ganz offiziell bei Hopp für die überaus peinlichen Vorkommnisse.