15. Februar 2016

Im Gespräch gegen das Vergessen

Am gestrigen Sonntagabend setzte BRBAYERISCHES FERNSEHEN aus dem Münchner Volkstheater "Die Nacht der Zeitzeugen. Gespräche gegen das Vergessen" zum Thema Antisemitismus fort. Dabei wurde der Betrachtungswinkel der Gespräche bis auf die Gegenwart ausgeweitet. Mit von der Partie war auch der emeritierte Geschichtsprofessor Dr. Michael Wolffsohn. Er war beim jüngsten TiB am 11. Januar Gast von Moderator Andreas Müller.

Mit ihm in der Sendung sprach Andreas Bönte über historische und wissenschaftliche Ursachen von Antisemitismus. Wie der BR betonte, ist Wolffsohn führender Experte internationaler Politk. Ferner auch für deutsch-jüdische Beziehungen auf staatlicher, politischer, wirtschaftlicher und religiöser Ebene.

Antisemitismus hat eine lange Geschichte. Trotz der schrecklichen Erfahrungen in der NS-Zeit ist unbegreiflich, wie es möglich sein kann, dass er auch im heutigen Deutschland immer noch viel zu oft Teil des Alltags sein kann.