Wie schwäbische.de am gestrigen 8. Mai berichtete, besuchte Raimund Haser die malerische oberschwäbische Stadt Bad Waldsee. Nicht um als TiB-Moderator für den 164. "Talk im Bock" mit Dr. Eric Schweitzer zu werben, sondern in politischer Mission. Er strebt die CDU-Kandidatur für den Stuttgarter Landtag im Wahlkreis 68 Wangen-Illertal, damit die Nachfolge von Paul Locherer an.
Im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe "HeimatLandPolitik" ließ sich der 39-Jährige die Ideen des städtebaulichen Rahmenplans erklären, bevor sich eine intensive Diskussion über die Schullandschaft anschloss. Hasers Gesprächspartner waren Vertreter des CDU-Stadtverbands.
"Es kommt nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an", lautete eine wichtige Direktive Hasers. Als Intention seines Besuchs der schönen Nachbarstadt nannte er: "Warum ich mich um das Amt bewerbe, ist, weil ich mich für die Belange vor Ort einsetzen möchte." Im "Grünen Baum" wurde leidenschaftlich über Vor- und Nachteile der Gemeinschaftsschule und des dreigliedrigen Schulsystems diskutiert. Dabei räumte Haser mit dem Gerücht auf, dass die CDU die Gemeinschaftsschule grundsätzlich verwerfe. In abgewandelter Form könne sie als "differenzierte Gemeinschaftsschule" durchaus sinnvoll sein.