Am 27. September werden 18 Wahlmänner des europäischen Fußballverbandes Uefa darüber entscheiden, ob der deutsche Fußball-Bund (DFB) oder sein Gegenkandidat Türkei die politisierte Kampfabstimmung darüber gewinnt, wer die Fußball-Europameisterschaft 2024 austragen darf. Philipp Lahm (34), der im Dezember 2008 im TiB zu Gast war und für den bisherigen Besucher-Rekord gesorgt hat, ist Botschafter der deutschen Bewerbung.
Sollte Deutschland den Zuschlag erhalten, wird der kaum 170 Zentimeter messende kleine Mann ganz groß zum Organisationschef des Turniers befördert. Damit wird er das, was Franz Beckenbauer nominell für die WM 2006, dem affärenumrankten deutschen Sommermärchen, gewesen ist.
Damit würde der "Fipsi" auch in das DFB-Präsidium aufrücken und quasi auch Jocki Löws Chef werden, dem er kürzlich attestierte, dass dessen "kollegialer Führungsstil der letzten Jahre aus der Zeit gefallen" sei. Dazu schrieb die Süddeutsche auch, dass Löw das lieber "bei einer Tasse Espresso von Lahm selbst gehört" hätte.