Nach dem mitternächtlichen Scheitern der schwarz-gelb-grünen Sondierungs- verhandlungen zur Schaffung einer regierungsfähigen Jamaica-Koalition durch den Austritt der FDP meldete sich als einer der Ersten auch DIHK-Präsident Dr. Eric Schweitzer als ein Vertreter der deutschen Wirtschaft zu Wort. Schweitzer, der im Mai 2015 Gast im TiB war, erklärte, das Scheitern sei für die deutsche Wirtschaft eine Enttäuschung. Es bestehe nun die Gefahr, dass wichtigste Zukunftsthemen verzögert würden.
Weiter führte der Berliner ALBA-Chef aus: "Damit wird eine Chance verpasst, ideologische Grenzen zu überwinden und sachgerechte Lösungen zu finden". Die Frankfurter Allgemeine spricht davon, dass Deutschland damit vor Neuwahlen stehe.
Laut Eric Schweitzer müssen sich deutsche Unternehmen jetzt auf eine lange Phase der Unsicherheit einstellen. Das sei für die Wirtschaft immer schwierig. "Aber der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) vertraut darauf, dass alle verantwortungsbewussten Akteure am Ende doch noch zu vernünftigen Kompromissen fähig sind".