Im September vergangenen Jahres war die in München lebende MS-Patientin Nathalie Todenhöfer, die sich als Tochter des ehemaligen Politikers und Medienmanagers Jürgen T. auch mit der nach ihr benannten Stiftung einen Namen gemacht hat, TiB-Gast von Raimund Haser im Bocksaal. Neulich am Neujahrstag erschien von ihr ein Interview im Internetportal DAS MILIEU. Nachlesbar ist es unter www.dasmili.eu
Als Vorsitzende der Nathalie-Todenhöfer-Stiftung sprach sie über Symptome und Behandlungsmethoden von Multiple Sklerose, die noch immer als unheilbare Krankheit gilt. Ihr ganzes Leben habe sich geändert, gesteht die 29-Jährige, aber nicht zwangsläufig ins Negative. "Mein Leben ist eben einfach anders". Sie habe es einfach so akzeptiert, wie es ist. "Wenn ich tagsüber müde bin, muss ich eben auf meinen Körper achten und mehr Pausen machen".
Mit einem eigenen Kind ist ein großer Lebenstraum Nathalies in Erfüllung gegangen. Weil sie es habe, müsse sie halt "irgendwie funktionieren". Sie spüre zwar, dass sie müde ist, könne sich jedoch entspannen und ausruhen, wenn der Tag zu Ende ist.