Endlich, endlich ist es jetzt soweit: GröVaZ (größter Vorsitzender aller Zeiten) und Parteivorsitzender Martin Sonneborn (49) ist mit seiner Partei DIE PARTEI in Brüssel angekommen und besetzt mit eigenem Hintern jenen einen Sitz im EU-Parlament, den ihm die Europawahl Ende Mai beschert hat. Wegen des Wegfalls der Sperrklausel haben 0,6 Prozent (185.000) der Wählerstimmen genügt, um das eine Mandat zu erobern. Laut Deutschlandfunk bedankte er sich bei seinen Wählern mit den Worten: "Die Intelligenteren haben begriffen, dass ihre Stimme bei der "PARTEI" mehr Gewicht hat.
Als Mittelpunkt des EP in der Mitte sitzend, befindet sich der Satiriker, der sich schon beim TiB 2009 als "Mauerwiedererrichtungsaktivist" geoutet hatte, in illustrer Nachbarschaft: "Rechts von mir sitzt die AfD, links von mir sitzt die FPÖ, vor mir sitzt Marine Le Pen und hinter mir sitzt Udo Vogt". Von Vogt (NPD) ist nicht bekannt, ob er dem Werben von Kollegen zu widerstehen hatte, sich mit ihnen in eine Fraktion zu begeben. Sonneborn hatte.
Er hat fest vor, sich ernsthaft in die Parlamentsarbeit einzumischen, weil er überzeugt ist, dass er jenen in seinem Umfeld gegenüber, wo sich "viele Verhaltensauffällige und Irre tummeln", die ernsthafteren Ansätze habe.
Eine seiner politischen Zielsetzungen ist die Wiedereinführung der 2009 abgeschafften Gurken-Krümmungs-Verordnung - und zwar für Exportwaffen. Man wolle den Lauf der Gewehre so krumm krümmen, dass die Krümmungen ein gezieltes Zielen unmöglich machen.