Wie die Allgäuer Zeitung jetzt meldete, kam es dank Dr. Gerd Müller (TiB-Gast im September 2016), dem früheren Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zu einer interessanten Begegnung mit Dr. Auma Obama, der Halbschwester des früheren US-Präsidenten Barak Obama, die an der Universität in Bayruth erfolgreich studierte. Sie kamen auf Einladung des örtlichen Lionsclubs am Freitag in die Hochschule der Allgäu-Metropole und diskutierten vor 200 Zuhörern auf Augenhöhe darüber, warum der schwarze Kontinent gerade jetzt vor einer großen Chance steht. Gerade jetzt, waren sie sich einig, sei ein guter Zeitpunkt für ein neues partnerschftliches Verhältnis gekommen.
Dr. Müller sprach von großen Chancen des Kontinents, Äthiopien versorge sich heuer erstmals vollständig selbst mit Weizen und exportiere diesen sogar. Dennoch gebe es aber Armut. Die junge Generation ist jetzt Online mit uns verbunden und sehe die Bilder vom Münchner Oktoberfest. Damit sehe sie auch, was ihnen durch ungleiche Verteilung von Gewinnen vorenthalren werde. Diese ungleiche Verteilung von Gewinnen zeigt sich Müller sicher: "Eine Welt ohne Hunger ist möglich, bislang fehlt dazu aber der politische Wille".
Trotz aktueller Chancen würden sich Krisen am stärksten auf die Ärnsten auswirken. Europa sauge derzeit den Weltenergiemarkt zu Höchstpreisen leer. Die Folgen der Klimakrise beträfen besonders die Sahelzone am Südrand der Sahara, obwohl der gesamte Kontinent - Südafrika ausgenommen - weniger CO2 emitiere als allein Deutschland.