Nicht mehr die "Tochter von" sein zu wollen ist ein mehr als nachvollziehbarer Wunsch von Töchtern mit prominenten Vätern. In der neuen Folge der VOX-Reihe "7 Töchter" erzählen 7 Töchter, darunter auch Caroline Bosbach, davon, welchen destruktiven Einfluss der Beruf ihrer Väter, in Carolines Fall der von Wolfgang Bosbach (TiB-Gast im September 2009), auf die Familie haben kann. Und warum sie ihre Väter trotzdem über alles lieben. Christian Vock verfasste zur Sendung eine Kritik, die bei gmx.net erschienen ist.
Die große Erkenntnis: Jede Geschichte ist anders und doch gibt es viele Parallelen zwischen den jungen Frauen. Alle werden durch Fragen wie diese geeint: Wie gehe ich mit der Prominenz meines Vaters um? Wie finde ich meinen eigenen Weg, ohne immer nur die "Tochter von" zu sein? Und wie schaffe ich das, ohne meine Wurzeln zu kappen?
Wie ihr Vater Wolfgang, der über 20 Jahre für die CDU im Bundestag saß, will auch Caroline Bosbach in die Politik. Das hängt damit zusammen, dass Nachhaltigkeit ihr politisches Herzensthema ist: "Ich verstehe nicht, wie wir dieses Thema in dem Maße der politischen Konkurrenz überlassen können, wie wir es gerade tun. Ich versuche in diese Nische reinzukommen und dieses Thema zu positionieren". Auch bei Caroline Bosbach wird das innige Band zwischen Vater und Tochter sichtbar. Ebenso der Wunsch des Vaters, in seiner Tochter weiterzuleben und sie gleichzeitig ihren eigenen Weg gehen zu lassen.