22. Januar 2024

Schicksalsspiel für DHB-Team

Am heutigen Abend steht für die Handball-Nationalmannschaft des Deutschen Handball-Bundes gegen Ungarn in der Köln-Arena ein echtes Schicksalsspiel an. Nach dem enttäuschenden Remis (22:22) gegen Österreich muss unter allen Umständen ein Sieg her, um zumindest die Chance auf den Einzug ins Halbfinale noch offen zu halten. Die Aufgabe wird jedoch keine einfache sein, denn auch die Magyaren streben mit aller Macht den Einzug ins Halbfinale an. Vor gut einer Stunde brachte GMX einen brandaktuellen Beitrag, in dem sich Ex-Bundestrainer und zweifacher Weltmeister (als Spieler und als Trainer) Heiner Brand (71) zur Situation und zu den Aussichten des deutschen Teams äußert.

 

Brand traut der DHB-Auswahl auch noch nach dem Unentschieden gegen Österreich eine ganze Menge zu: "Ich glaube noch an das Halbfinale. Aber was wir gegen Österreich gespielt haben, das war erschreckend. Ich war überrascht und enttäuscht. Mit dem einen Punkt waren wir noch gut bedient". In ihrer Sechser-Gruppe belegen die Deutschen mit 3:3 Punkten hinter Ungarn und Österreich (beide 4:2) nur den vierten Platz. Die beiden Gruppenersten bestreiten das Halbfinale.

 

Als zentrales Problem der deutschen Mannschaft betrachtet Brand die grundsätzliche Ausrichtung der deutschen Mannschaft im Angriff: keine Dynamik, keine schnellen Pässe, keine Bewegung ohne Ball. Das seien Dinge, die automatisiert sein müssen, zeigt er sich überzeugt. Zumindest in der Vorbereitungsphase des Angriffs. "Davon habe ich nichts gesehen", sagte der frühere Gummersbacher, das "Gesicht des deutschen Handballs", der im Februar 2009 im TiB zu Gast war.