01. Mai 2014

Schwacher Pass kein schwuler Pass

Streetboys München sind der einzige in einer Liga des DFB (C-Klasse München) organisierte schwule Fußballclub. Nachdem sich Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, den Bernd Dassel am Fünften des begonnenen Wonnemonats zum nächsten TiB in der Festhalle erwartet, als Homosexueller geoutet hat, hoffen diese auf mehr Toleranz. Das geht aus einem Artikel von ZEIT-ONLINE hervor.

Die Streetboys tragen zwar kein rosafarbenes Trikot, sind aber größtenteils schwul. Regelmäßig schlagen ihnen Vorurteile und Beleidigungen entgegen. So wurde ein Spieler als "Schwuchtel" beschimpft, einem anderen geraten, sich vom "Arsch" des Gegners fernzuhalten. Kapitän A. Dolderer war zuvor in einer Allgäuer Mannschaft der einzige offen Homosexuelle. Obwohl er sich akzeptiert fühlte, fiel trotzdem der Spruch: "Vorsicht! Der steht hinter dir in der Dusche".

Drei Monate nach "Hitz the Hammers" Coming-out ist die Hoffnung groß, dass die Vorurteile der Gegner und ihres Anhangs schrumpfen. Vor allem Jüngere bemerken, dass Stereotypen nicht mehr zutreffen. "The Hammer" sprengt mit seinem starken Linksschuss das "Bild des zart besaiteten schwulen Kickers. Ein schwacher Pass ist eben kein schwuler Pass".