Dr. Eric Schweitzer kommt am 11. Mai zum 164. TiB in den Bocksaal. Er ist DIHT-Präsident, Chef des Entsorgungsunternehmens Alba und als solcher auch Boss des Basketball-Spitzenteams von Alba Berlin, das seine Heimspiele in der O2 World nahe dem Ost-Bahnhof austrägt. Zwar gilt er als sehr humorvoll, partout keinen Spaß versteht er aber, wenn es um die Vereinspolitik eines FC Bayern München geht. Bild publizierte seine Sicht der Dinge unter dem Titel "Zerstörer Bayern - nicht nur im Fußball".
Damit stößt er mit Dortmund-Boss Joachim Watzke ("Bayern wollte uns zerstören") ins gleiche Horn. In der BBL erkennt Schweitzer nämlich das gleiche Bayern-Prinzip: "Mit abstrusen Gehältern werden die Jungs gelockt, so dass du mit ihnen nicht verlängern kannst. Da werden Spieler mit Geld zugeschüttet".
Ganz persönlich attackierte Schweitzer den Weltmeister von 1974 Paul Breitner, weil der Watzke vorgeworfen habe, er würde mit seiner Bayern-Kritik Leute aufhetzen und an der Wahrheit vorbei erzählen. Dazu Schweitzer wörtlich: "Paul Breitner ist scheinheilig, er macht den Bock zum Gärtner. Dass das nicht gezielt erfolgen soll, dass vom unmittelbaren Verfolger die Leute (Schaffartzik, Djedovic, Thompson, Yassin) weggekauft werden, kann er mir nicht erzählen". Schweitzer kritisiert auch die Wehleidigkeit der Bayern: "Gewinnen wir einmal im Pokal gegen sie, redet Uli Hoeneß die O2 World schlecht".