In wenigen Tagen jährt sich am 31. Dezember die Silvesternacht von Köln, durch die die Domstadt am Rhein durch massenhafte Übergriffe auf Frauen zu trauriger Berühmtheit gelangt ist. Schon seit Wochen ist die öffentliche Diskussion darüber entbrannt, ob und wie eine Wiederholung der unsäglichen Ereignisse vermieden werden kann. Auch der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (64), der im Januar 2014 TiB-Gast von Moderator Bernd Dassel war, meldete sich zu Wort, und redete seiner wunderbaren Art entsprechend Tacheles: "Obwohl ich der festen Überzeugung bin: In München wäre der Spuk in wenigen Minuten zu Ende gegangen".
Darüberhinaus sagte er folgendes: "Nicht nur, aber gerade in der Silvesternacht, ist es ohne Mehrarbeit nicht zu machen. Wir müssen nur aufpassen, dass wir jetzt nicht 100 Prozent aller Konzentration und Kräfte auf Köln konzentrieren, denn was vor elfeinhalb Monaten in Köln geschehen ist, kann ja am Jahresende auch in anderen Großstädten, übrigens nicht nur in NRW alleine, passieren."
Dass der Spuk in München schnell zu Ende gewesen wäre, erklärte er damit, dass dieses Kapitel viel mit Politik zu tun habe "und auch damit, wieviel Gewicht man dem Thema innere Sicherheit beimischt. Das heißt, man wird nicht alle Kräfte vor Ort haben können, man wird auch Einsatzkräfte, Hundertschaften rückhalten müssen, um sie dort einsetzen zu können, wo es einen Gefahrenschwerpunkt gibt, den wir jetzt möglicherweise noch nicht kennen".