16. Januar 2016

Team mit toller Perspektive

Wenn am heutigen Samstag die Hallenhandball-Europameisterschaft 2016 in Polen beginnt und die deutsche Mannschaft im schlesischen Breslau (Wroclaw) um 18.30 Uhr als Außenseiter auf Spanien trifft, dann rückt selbstverständlich der als "das Gesicht des deutschen Handballs" legendäre, jetzt 63-jährige Heiner Brand in den Fokus der Medien und der Öffentlichkeit. Schließlich gewann er einstmals gleich zweinmal sogar den WM-Titel, und zwar sowohl als Spieler wie auch als Nationaltrainer des DHB. Am 9. Februar 2009 begeisterte er die an Handball interessierten Leutkircher als TiB-Gast von Bernd Dassel in der proppenvollen Mensa des HMG.

Sein überaus markanter, walrossartig mächtiger Schnauzbart als unverwechselbares persönliches Kennzeichen ist zwar inzwischen auch sehr hell geworden, jedoch gibt es der lebenden Ikone des Handballsports nach wie vor ihr besonderes Gepräge.

Im Interview mit den STUTTGARTER NACHRICHTEN wird deutlich, dass Brand der deutschen Mannschaft im östlichen Nachbarland einiges zutraut: "Vieles ist möglich, auch eine Medaille". Seine optimistische Prognose begründet er damit, dass es keine Übermannschaften im Turnier gebe. Welt- und Europameister Frankreich betrachtet er zwar schon als eine Klasse für sich, alle anderen Mannschaften jedoch sieht er "auf unserem Niveau". Das besondere Plus Deutschlands im Vergleich mit anderen Nationen: "Mit so vielen jungen, guten Spielern kann keine andere Nation aufwarten".  Die Jungs seien enorm "heiß, sich zu beweisen". - Leider ist das erste Match der Deutschen gegen Spanien verloren gegangen: 29 - 32!