Unter dem Titel "Ein Vater sucht verzweifelt seine Tochter" ist auf der Pano- rama-Seite von Augsburger Allgemeine ein Interview mit dem Schauspieler Dietmar Bär (56) erschienen, der im Dezember 2012 im Weihnachts-TiB zu Gast war. Wie der Untertitel verrät, spielt er in seinem neuen Film einen Apotheker, der sein Kind aus dem syrischen Bürgerkrieg rettet. Gefragt, wie weit er persön- lich gehen würde, wenn seine eigene Tochter in Gefahr gerät, diese süffisante Antwort: "Meines Wissens habe ich keine Kinder". Auf Grund von Erfahrungen mit anderen Menschen, die Eltern sind:"Die würden alles tun, um ihr Kind aus der Bredouille zu holen".
Zur Frage, wie er persönlich zum Thema Flüchtlingskrise steht, denkt Bär erst lange nach, bevor er antwortet: "Ich betrachte mit Sorge, dass das Thema hierzulande geradezu missbraucht wird. Das ist ja ein Skandal, das ist erschreckend. Gerade was die CSU daraus macht, was aus Bayern dazu kommt, finde ich ätzend". Was er dabei ganz konkret im Auge hat, lässt er jedoch im Dunkeln.
Seit 20 Jahren ermittelt Bär als Tatort-Kommissar Freddy Schenk in Köln. Dazu diese Frage: "Können Sie sich ein Leben ohne Kommissar Schenk überhaupt noch vorstellen?" Seine humorige Antwort: "Es wäre höchst beunruhigend, wenn das Gegenteil der Fall wäre".