ARD-Klimaexperte Sven Plöger (55), unser TiB-Gast im September 2019, warnt in Mitteleuropa vor 10-jährigen Dürren. So meldet es das Redaktionsnetzwerk Deutschland (rnd). Gas wird zunehmend knapp, das Klima immer extremer. So stellt sich die Frage: Wie können wir den aktuellen Krisen vernünftig begegnen? Kann jeder Einzelne seinen Beitrag durch das Sparen von Energie leisten? Darüber sprach Sandra Maischberger in ihrer gleichnamigen ARD-Talkshow, die neuerdings zweimal die Woche, am Dienstag und am Mittwoch ausgestrahlt wird, mit Experten und Journalisten, darunter auch "Wetterfrosch vom Dienst" Sven Plöger.
Er klärte im Gespräch mit der Moderatorin auf, welche Rolle das Energiesparen für die Klimakrise spielt. Den Ernst der Lage machte der Diplom-Meteorologe so deutlich: "Wenn wir uns die klimaprognosen anschauen, dann würden, wenn wir den Klimaschutz nicht in einem angemessenen Maß schaffen, dann würden 10-jährige Dürren in Ezropa gewöhnlich werden können. Und das ist schon dramatisch".
Trotz aller Sorge bleibt Plöger aber durchaus auch optimistisch. Energiesparen sei hinsichtlich Energiekrise sinnvoll, vor allem aber auch die Klimakrise betreffend. Er äußerte ganz konkrete Vorstellungen, wie sich ein Umdenken etablieren könnte. Man müsste die Marktwirtschaft auf dem ökologischen und auf dem sozialen Auge ertüchtigen: "Da ist sie blind, das sehen wir. Schönreden hilft uns nicht.