Bei dem von Raimund Haser moderierten Sommertalk vorm Bock im August 2013, der den Titel "Gipfel, Kinder und Rote Teppiche" trug, war auch die aus Gebrazhofen stammende Lena Stoffel mit von der Partie. Obwohl sie damals als alpine Ski-Rennläferin reelle Chancen auf eine Olympia-Teilnahme in Sotschi hatte, machte ihr leider eine Knieverletzung einen endgültigen Strich durch die Rechnung. Sie wechselte dann das Metier und machte sich als professionelle Freeriderin mit Hang zu halsbrecherischen "Slope-Style"-Wettbewerben einen Namen.
Kürzlich tauchte in POWDERMAGAZIN.com ein bebilderter Beitrag über sie samt ihre Mitstreiterin Aline Bock auf, dessen Titel bereits verrät, dass Lena neue Wege eingeschlagen hat, und zwar Richtung Osten. Letztes Jahr hatten sich die beiden Soulsurferinnen auf Nordkurs bis jenseits des Polarkreises begeben.
In Japan suchten und fanden sie die Realität von Fukushima. Sie wollten sich ein persönliches Bild davon machen, wie stark das Meer nach dem GAU tatsächlich radioaktiv verschmutzt ist. Vor allem aber, was die Bevölkerung vor Ort selbst dazu zu sagen hat.
Dass sich dieser Trip als alles andere als ein Wellness-Urlaub entpuppte, bestätigte auch Lena: "Neben dem Surfen in eiskaltem Wasser zählte das Snow-Camping auf unseren Bergtouren zu unseren größten Herausforderungen". Mit Skiern und Splitboards erkundete die Crew Hokkaidos Westküste von Jotei bis zum Meer.
Demnächst im Herbst soll eine 20-minütige Dokumentation der Expedition veröffentlicht werden. Ein Way East Trailer von Mathias Kögel kann hier bei vimeo eingesehen werden.