Alle Achtung vor dem auch "Schraubenkönig" genannten, jetzt 83-jährigen Multimilliardär Reinhold Würth, der im April 2007 Bernd Dassels Gast beim TiB in der Festhalle war. Wie SPIEGELONLINE titelt, zeigt der Großunternehmer "Klare Kante gegen die Politik Trumps: Würth will nicht mehr in den USA investieren, solange der aktuelle Präsident an der Macht ist". Grund sei die instabile Lage. Er hat noch immer das letzte Wort in seinem weltweiten Schraubenimperium.
Von Bild am Sonntag gefragt, wann er sich zuletzt in die Firmengeschichte eingemischt habe, antwortete der Unternehmenspatriarch: "Als ich dafür sorgte, dass wir derzeit nicht mehr in den USA investieren. Dort machen wir mit 1,8 Milliarden Euro 14 Prozent unseres Jahresumsatzes. Trotzdem möchte ich das Engagement in Amerika nicht weiter vergrößern".
Schon im März hatte "Präsidente Goldlocke" Strafzölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium verhängt, die EU aber zunächst davon ausgenommen. Letzten Donnerstag hatte die US-Regierung dann angekündigt, ab Freitag doch Strafzölle zu erheben.