17. Juni 2017

Wirtschaftsfeindliche Rolle rückwärts

EPOCH TIMES gibt DIHK-Präsident Eric Schweitzer (TiB-Gast im Mai 2015) mit diesen Worten wieder: "Ich wünsche mir von der nächsten Bundesregierung einen intensiven Einsatz für ein ausgewogenes TTIP und weitere Handelsabkommen". Zur Begründung seines Wunsches verweist er auf Europa, wo man "erfreulicherweise freien Handel weitgehend ohne nationale Diskriminierungen" habe.

"Und diesem Binnenmarkt verdanken wir Europäer einen erheblichen Teil unseres Wohlstandes. Wir müssen diesen Geist auch wieder selbstbewusster in der Welt vertreten", sagte Schweitzer weiter.

Am meisten beunruhige ihn, dass nahezu überall auf der Welt protektionistische Tendenzen zunähmen. Sie seien für ihn "eine wirtschaftsfeindliche Rolle rückwärts". RP ONLINE schreibt dazu in gleicher Sache, dass die Ereignisse in den USA und England Schweitzer spürbar umtrieben. Was die deutsch-amerikanischen Handelsbeziehungen betrifft, legte er im Interview ganz konkrete Zahlen vor: "Die USA sind mit 107 Milliarden Euro pro Jahr der größte Abnehmer deutscher Exporte. Hierzulande hängen 1 Million Arbeitsplätze an Exporten in die USA, dort sind 700.000 Menschen in deutschen Unternehmen beschäftigt. Die Verflechtungen sind also sehr stark".