Matthias Niewels brachte in der Bergischen Landeszeitung einen bemer- kenswerten Kommentar zu Wolfgang Bosbach (TiB-Gast 2014) und dessen Ankündigung seines Rückzugs aus der Bundespolitik. Der Titel des Kommentars: Ohne Bosbach wird es zappenduster in der Politik in Rhein-Berg.
Der Kommentator attestiert Bosbach, dass kein Stern am rheinisch-bergischen Himmel heller leuchtet als er, der wie ein einsamer, heller Fixstern alle anderen überstrahlt. Neben ihm würden andere Sternchen wie kleine Lämplein verblassen. Und ohne ihn werde es da oben zappenduster.
Im Lauf der langen Jahre seien bei Bosbach Person und Direktmandat des Wahlkreises zu einer symbiotischen Einheit verschmolzen. Seine Nähe zum Volk, so Niewel, sei mitnichten gleichzu- setzen mit der Nähe zur Partei. Bosbach brauche nämlich die Partei (CDU) weit weniger als die Partei ihn braucht. Nun muss sie sich auf die Suche nach einem Nachfolger-Sternchen begeben - und das an einem dunklen Himmel.